Fleischi's Travelog

 

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Durchbruch der femininen Seite

8.4.2008

Aufbruch von Napier Richtung Taupo - nicht aber, ohne zu Ladenoeffnung im Kathmandu-Shop noch schnell in einen Tascherl/Kaufrausch zu verfallen (eh nur 10 Stk...) - wos ma hoit so braucht. (bin ich vielleicht die Reinkarnation von Marcel Prawy?).

Taupo, am riesenhaften Lake Taupo, haelt zwar die ersten Sonnenstrahlen des Tages bereit, jedoch sonst nur Wind, Kaelte und ein Quaentchen spaetsaisonelle Ausgestorbenheit.

Als ernaehrungs-kulturellen Tiefpunkt der bisherigen Reise, ziehe ich mir hier daher nur einen Double Whopper m. Cheese + Chips rein - leichter Autofahrersnack - und schlafe danach auf der Fahrt nach Ohakune (wer's kennt) beinahe 2x ein.

Mal sehen, ob ich morgen beim Kayaken am Whanganui River was davon verbrennen kann.
8.4.08 13:40


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Lagerkoller...

6.+7.4.2008

Heute geht sogar das TB schreiben schief. habe gerade meinen gesamten eintrag geloescht, also nochmal:

Heute (So) nachmittag in Napier angekommen - alles wie ausgestorben - bin ausser 1 Behinderten mit E-Cart einziges Lebewesen in der Fuzo (Fotobeweis in der Redaktion) und kann mitten auf einer der Hauptstrassen spazierengehen, ohne ueberfahren zu werden. Nur das grollen der mit ihren Ofenrohrauspuffautos im Kreis fahrenden lokalen Jungprolle, die es hier, wie auch in jeder anderen NZ Kleinstadt in hoher Dichte gibt (und denen anscheinend keine alternativen Abendgestaltungen angeboten werden) und ein paar wenige offene (leider leere) Cafes, hindern mich daran zu glauben, dass dies hier "28 days later" sein muesse.

Bleibt leider nur ein verzweifelter Abendspaziergang und orale Selbstbefriedigung durch Riesensteak und Bier. - O.k. der espresso bei den Maederln im Lonestar Cafe war hervorragend und das Abendplauscherl mit den besoffenen Backpackerinnen war auch recht witzig - also doch kein Suizid heute. Leider faengts in der Nacht auch noch zu wascheln an.

...was es auch am 7.4. weiterhin fleissig tut. Als Gegenmassnahme wir fuer den Nachmittag sofort eine Weintour gebucht - aus rein wissenschaftlichen Gruenden natuerlich....

Der Vormittag in der Muenzwaescherei mit dem Dorfteppen - auch sehr erbaulich.....

Weintour - Netter Guide (Vince - ist glaube ich eh das was Du, Steve, empfohlen hast), gute Weine, super lunchplatter fuer kaum a Geld in Church Street Estate, netter Service, schoener Nachmittag.

Zur Abrundung hervorragendes Lammhuefterl (es g'hoert viel mehr Lamm gessen) als Belohnung fuer den Abendspaziergang vom Westport ins CBD. gottseidank kann man mit fressen und saufen auch das mieseste Wetter in Schach halten....
7.4.08 13:33


Feucht, aber kein Traum...

3.-5.4.2008
Wellington zeigt sich von seiner harten (aber nicht ungewoehnlichen) Seite - Wind und Regen - was mich schon gestern nach dem gestrigen Entjungferungs-Stadtspaziergang ins TE PAPA Museum getrieben hat und ich daher mein Schlechtwetterprogramm bereits aufgebraucht habe.

Heute ist es noch garstiger, noch stärkerer Regen. Den geplanten Spaziergang durch den botanischen Garten breche ich gleich nach dem "Aufstieg" mit der Cable Car wieder ab. Leider habe ich meinen blauen Vietnamesen zum ersten Mal daheim gelassen - ein Regelverstoß, der postwendend bestraft wird.....(bin ja Standardmäßig immer mit dem kleinen Überlebenstrainings-Set unterwegs - wurscht wo ;-)).

Das Wetter drückt auch ein wenig aufs Gemüt - da hilft wohl nur GEGEGWASSERN - Monteiths Original Ale soll dahelfen.....tut es auch, aber nach 5 pints und noch einer Abschlussrunde um die wenig beeindruckenden Regierungsgebäude wirds doch Zeit wieder den Zug in mein Vorstadtkaff Plimmerton zu besteigen....

Insgesamt ist Wellington ganz lieb, weil die erste halbwegs ernstzunehmende Stadt, die ich seit über 3 Wochen zu Gesicht bekommen hab - aber sicher ka Dauerbrenner.

Morgen gehts auf nach Napier.
5.4.08 09:36


Halbzeitkiwi

Liebe unverwüstliche Leser meines Blogschrottes! Herzliche Halbzeitgrüße, und lieben Dank für Eure diversen Tips (sicha ned mit doppel "p"!) und Kommentare (die ich begeistert zur Kenntnis nehme, einer guten Tradition folgend aber selbst nicht kommentiere). Hoffe es geht Euch annähernd so gut wie mir.
Ich weiss, Ihr vermisst mich alle fürchterlich (nicht nur wegen meines erotischen Körpers, sondern auch wegen meines Geldes...) und Euer Leben ist derzeit etwas inhaltsleer. Keine Sorge, ich komm ich ja zum 1. Sommergspritzten wieder und trinke bis dahin selbstlos jeden Tag fleissig auf Euer Wohl ;-) lg Urlaubskiwi
4.4.08 11:41


Monkeypower

2.4.

Nachdem ich Trottel meinen Pulli im GREEN MONKEY liegen lassen hab und ohnehin eine Reifenreparaturwerkstatt brauche, benutze ich diese billigen Vorwände, um am Mittwoch nochmals für 1 Nacht zu den netten Leuten ebendort zurückzukehren.

Zur Kompensation der erlittenen Entbehrungen und unermesslichen seelischen Qualen (Reifenwechseln ganz weit weg von Mutti) belohne ich mich an der waterfront v Nelson mit einem "light lunch" (Seafood-chowder mit Schwertfisch und Jakobsmuscheln und danach 1 Dzd. sautierte Pfeffergarnelen) und einem Glaserl SB im BOAT SHED (eigentlich der 3. Grund um wieder zurueckzukehren). Das ganze bei strahlendem Sonnenschein auf der Terrasse mit Meerblick - ahhhhh, tut gleich garnichtmehr so weh.....;-)

Mit Hilfe der Sentimentalwaffe Schifoan, Zentralfriedhof und Hubert von Goisern schleppe ich Claudia (bayrisch monkey) ins Sprig&Fern (sehr nettes Brauereipub genau gegenüber vom GrMo) um die enthemmende Wirkung des Gerstesaftes auf die Klampf und Singfreudigkeit zu nutzen - was auch gelingt. Schade dass ich bei der Jam Session am Do nicht mehr in Nelson sein werde. Seehr schöner Tag, auch wenn ich mir wiedermal nicht viel gegönnt hab....
2.4.08 11:37


Der Berg braucht sei Opfer

31.3.+1.4.

Nach dem technischen k.o. meines Stiefels in Queenstown wird heute der rechte Hinterreifen der Silbersau als 2. Opfer in die Materialschlacht geworfen.

Die über 60km Hakenkurven-Rally und Matschpisten der Charlotte und Kenepuru Road (natürlich regnet es während der Anfahrt in die Marlborough Sounds) fordern ihren Tribut bei Mann und Material.

Die große Muschelplatte, die ich mir in der "Welthauptstadt der Greenshellmussel" HAVELOCK noch zuvor reingestellt habe bleibt wie durch ein Wunder im Magen.

Nachmittägliches Regenkayaken im Endeavou Inlet mit dem 63jaehrigen belgischen Pensionisten Bernhard, den ich bei meiner Ankunft in der Mahana Lodge (www.mahanalodge.com) kennenlernte - nasskalt, aber super (mein vietnamesischer 1$ Monsoon-Regenschutz in blitzeblau mache dabei einen besonders schlanken Fuss).

Der nächste Tag (1.4.) wird herrlich. strahlender Sonnenschein im saftig gruenen Sound. Vm 3h Kayak mit Rochensichtung und Muschelernte (Riesenmiesmuscheln). Muscherln gleich daheim zum lunch im Weissweinsud gekocht und mit an Flascherl Sauv blanc und frischem Toast mit Meerblick verspeist. - Ma braucht ja net viel...

Am Nm treibt mich Bernhard wieder 3h auf den Berg (woher nimmt der Alte die Energie?) und das Dinner mit Beth (LON) und dem Opossum wird auch no recht witzig (oder warens die 2 Flaschen Wein? - weiss nicht mehr so genau ;-)
1.4.08 11:35


Sterben müssen sie alle...

28.-30.3.2008
Nooo - die Silbersau hab i die letzten beiden Tage zwischen Hokitika un Nelson ganz schön über die Pisten treten müssen.

Der "Superhighway 6" ähnelt ja eher einem Bergstrasserl, auf dem eine Kurve in die nächste übergeht

Des macht dann für die 850 ca. 13 heiter launige Fahrstunden - trotz Missachtung jeglicher Richtgeschwindigkeit und tlw. strömenden Regens (wie überraschend im Regenwald).
Gut, dass ich dieses Carlos Sainz Buch gelesen habe......und wenigstens bleibt keine Zeit f Sekundenschlaf ;-)

Landschaftlich sind die beiden Fahrten durch saftige, teils dunstverhangene, Regenwälder, malerische Schluchten und bizarre Küstenabschnitte ein echter Traum in Grün. Dazu kommen noch die kurzen walks hinauf zu den blauscimmernden Gletscherzungen von Fox und Franz Josef. Brav besuche ich auch den Leuchtturm am Cape Foulwind und brauche danach noch Stunden um mir die aufgescheuchten Insekten aus allen möglichen Körperöffnungen zu pulen.

Die Unterkünfte unterwegs sind mehr als in Ordnung (Birdsong in Hoki u Green Monkey in Nelson mit Super Pub gegenüber)

Obwohl mich das Geplausch am Samstag erst gegen 0300 (So) in die Federns kommen lässt, mache ich mich zum Abel Tasman NP auf um dort einen Traumhaftenx 2,5h walk duch Buchten u Regenwald zu geniessen. Der Regen hat aufgehört und hie und da blinzelt auch die onne durch.

Auf dem Weg in den Abel T. stärke ich mich noch mit einemd super Kaffeetscherl im "Jesterhouse"in Tasman.

Die hauseigenen Aale dort sind zwar agressiver als Rottweiler - wusste garnicht dass Fische "zu Fuss" gehen und aggressiv werden können, wenn sie nur verfressen genug sind - Kaffe und Garten sind aber echt traumhaft.

Morgen gehts weiter über die Muschelhauptstadt Havelock in die Marlborough Sounds.
30.3.08 05:55


im Gipfelrausch samma z'haus

26.+27.3.2008 Wanaka
Gestern (26.) hab i ausser Spazierenfahren durch die herrliche Landschaft zwischen Queenstown, den Weingegenden Cromwell und Bannockburn und dem recht entspannten Wanaka net viel gemacht - man kann ja nicht jeden Tag alles geben.

Heute aber nach einem SUPER Kaffeetscherl und einem SUPERLECKEREN Banana-Apricot-Muffin (warum muss ich dabei eigentlich an Steve denken?) im Khai Waka Pai zuenftig angschirrt und zwei sehr nette Short-walks around Wanaka gemacht. Erst "Mount Iron" 1,5h und danach "crystal lake" zum rocky mountain 3h. Ursteil aber Superpanorama (Stichwort Holl. Paerchen - BKK TukTukScam-hihi, er geht noch immer rein.....)

Fuehle mich daher heute abends sehr sportlich und da ich auch noch die Unterkuenfte fuer die naechsten 6 Tage gecheckt, die Waesche gewaschen, den Reiseproweand (und der ist natuerlich betraechtlich ;-) fuer die kommenden Monsteretappen (Wanaka-Fox-Franz Josef-Hokikita und Hokikita-Nelson - beides wuuuuleeeee, quasi) besorgt und die Eier gekocht hab (die Jauseneiner, nicht die eigenen, obwohl das Duschwasser auch hier, wie fast ueberall auf der Welt spompernadeln macht), waehrend ich in meinem Thai-Sprachbuch bereits bei unit 2(!) angelangt bin, steh mir ein kleines "Speights-Damenspitzerl durchaus zu, finde ich .....wenn ich mir schon sonst nix goenn.......
27.3.08 08:15


Das Dorf der Koenigin

23.-25.3.2008

Die Fahrt von Te Anau nach Queenstown ist wunderschoen. Alle paar Sekunden aendert sich die Landschaft und man koennt dauernd in die Eisen hatschen, um a Bilderl zu machen. Die permanenten Massenkarambolagen hinter mir gehen mir aber allmaehlich auf die Nerven und ich beschliesse das eine oder andere Geknipse auszulassen.

Queenstown selbst ist Tourismus pur und besteht nur aus Tourishops, Restaurants und Hotels. Unmengen von haesslichen privaten Feriendomizilen und Hotels sind brutal in die Landschaft geknallt worden (teilweise wie in unseren Schi-Orten). Alles hier dreht sich (bekanntermassen) um Abenteuertourismus, was leider auch dazu fuehrt, dass man auf keinem Berggipfel von dem staendigen Roehren der Motoren der Flugzeuge (hier gibts sogar einen INTERNATIONAL Airport), Hubschraubern, Jetboten etc. sicher ist, also Ohren zu und Augen auf.

Die Umgebung von Q-Town ist landschaftlich sehr schoen, vor allem die (herbstliche) Strasse nach Gibbston Valley und Arrowtown (einer alten Goldgraeberstadt, die renoviert wurde und jetzt eine Super-Touri-Attraktion ist). Arrowtown besteht natuerlich auch nur aus Touri-Shops und Restaurants - wuerg.

Das dieses das Osterwochenende ist, dass auch noch durch Otago-day am Dienstag verschaerft wird und gleichzeitig im nahen Wanaka eine Flugshow stattfindet verschaerft die Situation hier ziemlich.

Ein Geburtstagsausflug ueber die wunderschoene Strasse nach Glenorchy gibt mir die Gelegenheit den Wahnsinn der Stadt etwas hinter mir zu lassen und die wunderschoene Landschaft und 8 Mrd. Sandflies zu geniessen (worauf ich aber vorbereitet war).
Stundenlange Offroad-Fahrten jenseits von Glenorchz, bei denen ich mir nicht immer sicher war, ob ich jemals zurueckkehren wuerde sind ein interessanter Teil dieses Tages.

Auf halbem Wanderweg zum Silver lake verabschiedet sich endlich meine linke Schuhsole, die schon seit tagen etwas lasch am Stiefel haengt - der Schuster aber geschlossen hatte - was aber McGyver nicht aus der Ruhe bringen kann - Rurarik-StiefelmitSchnuerltrick

Der gestrige Wickel mit dem vertrottelten Unterkunftsgeber (ehemaliger Lehrer und Polizist - schlimmer gehts wohl nicht) und seinen speziellen "Hausregeln" beschaeftigen mich leider den ganzen Tag ueber - ich habe mir erlaubt nach einem frischen Handtuch zu fragen, was mir ein angefressenes Gesicht, eine Belehrung dass ich das nicht brauchen wuerde, wenn ich meines in die Sonne gehaengt haette und dass das 2 Dollar extra kosten wurede einbringt.

Mein Hinweis, dass ich ohnehin fuer 2 Personen bezahlen muss und daher auch fuer 2 Duschen und Sch.... kann ueberzeugt erst nach einer Verbalen Auseinandersetzung.

Na, ja jedenfalls verseucht mir der kleine Streit irgendwie den ganzen Tag ein bisserl - also schnell wieder vergessen.

Danke an alle fuer die zahlreichen Geburtsgagswuensche :-)

am 26. gehts morgens ab Nach Wanaka - mal sehen wies dort so ist :-)
25.3.08 22:00


Im Fruehtau zu Berge...

22.3.2008

Zeitig steht er auf der brave Traveller und macht sich auf die Socken. Anstelle des 6h walks durch den moosigen REgenwald, entscheide ich mich auf Empfehlung des Faehrbootfuehrers allerdings kurzfristig fuer eine andere, etwas kuerzere Route, die zur Belohnung auch noch zu einem Lookout ueber die umliegenden Gipfel fuehrt - superschoen (brrr, aber ganz schoen frisch hier oben - gut dass ich den BAILO mithab *lg an roman*).

Die Wanderung ist traumhaft, ein wahrer Maerchenwald in allen erdenklichen Gruens - einzig das Geraeusch der Wochenendmotorboote vom Lake Manapouri stoert ein wenig die Idylle - gottseidank hoert man aber aba dem 2. Teilstueck der Wanderung nichts mehr davon. Vielleicht aber auch deshalb, weil man hoellisch aufpassen muss, nicht auf den nassen Wurzeln den (wirklich steilen) hang runterzurasseln. Es hat gestern stark geregnet und ist heute superrutschig - Regenwald eben.

Erfreulich auch, dass mich heute noch keine einzige Sandfly gebissen hat, die warten wohl alle am Jetty auf mich ... (sind echt die Pest die Viecher und resistent gegen alle repellents)

Der brave Faehrmann bringt mich nach 4,5h amsigen wanderns weider uebers Wasser und nach ein wenig Koerperkultur zur Entschlammung (leider nicht Entschlackung) hab ich mir wohl einen Cappucino im sonnigen Gastgarten verdient. Brauch ich auch fuer die Seele, denn am Abend ist sicherlich wieder die Fortsetzung der beliebten Serie "wie oft pro Woche kann man Pasta essen" (natuerlich nicht immer ein und die selbe) angesagt - Pasta the favourite Travellerfood - da muss schon etwas Nachmitags-chillen als Ausgleich sein - ach ja, das Leben des Travellers ist wahrlich kein leichtes.....
22.3.08 09:36


Herbergsuche

21.3.2008

Garnicht so einfach ein Quartier in Queenstown zu finden. Die scheinen dort am WOE eine Flugshow zu haben und sind total ueberbucht. Muss daher die Weiterreise von Samstag auf Sonntag verschieben und mich auch noch von dem Quartiergeber in Queenstown erpressen lassen, er sagt "Minimum 3 Naechte", die Sau (dass ich auch alleine fuer 2 Betten bezahlen muss wundert mich garnicht mehr - nicht weil ich so fett geworden bin, sondern weil die kiwix mehrheitlich darauf verzichten einzelzimmer ueberhautp noch anzubieten - na warte, DICH dusch ich leer und wehe es gibt nur 1 Handtuch fuer mich beide....

Na wenigstens gibt mir die Verlaengerung des Aufenthaltes die Gelegenheit noch ein bischen die schoene Gegend zu erkunden.
21.3.08 09:26


Zu Land und zu Wasser...

20.3.2008
Den heutigen Tag widme ich der Heisuchung des Milford Sounds (auch wenn er ein Fiord ist), auch wenn er touristisch schon ziiiieeeemlich erschlossen ist - via sea-Kayak. (Ein Besuch des doubtful sounds wird sich leider nicht ausgehen).
Die Milford-Road, die die 120km langeVerbindung (ohne Tankstelle) zw. Te Anau und dem Milfordsound darstellt ist landschaftlich sehenswert, mit vielen Moeglichkeiten zu kleineren Walks und Lookouts. Ich mache mich fruehmorgens auf den Weg um vor dem Kayaking noch einen ca. 3h walk hinauf zum key summit machen zu koennen. - Regenwald pur, der dann in semi-alpine Landschaft uebergeht - seeeeehr nett.

Leider treffe ich am "Gipfel" einen durchaus nicht unsympatischen Hollaender der mich beim Abstieg die ganze Zeit ueber zutextet. Gut, dass ich den Aufstieg wenigstens alleine geniessen konnte.

Am Nachmittag wird 4h im Sound gekayakt - in der Gruppe, weil Einzelkayaken ist leider nicht - koennt ja wer ums Leben kommen - trotzdem auch seeehr fein - Mann war ich heute supersportlich - da goenn' ich mir doch des Abends einfach ein Flascherl.....
20.3.08 10:54


Auf der Flucht...

19.3.2008
Stehle mich des Morgens leise aus dem Hogwartz-Backpackers um meiner australischen Reisebekanntschaft zu entkommen. Das staendige angerollt werden war zwar schmeichelhaft (man ist ja in diesen Dingen nicht verwoehnt), aber irgendwie anstrengend.

Um ob meiner einzigen CD (Aboriginal-electronic-krikri) nicht voellig durchzuknallen, kaufe ich mir heute vormittag in Dunedin (wo sonst - die Welthauptsdadt des iPods ;-) einen iTrip fuer meinen iPod, was mich finanziell um NZD 82, seelisch aber massgeblich erleichtert. Ist zwar irgendwie leiser als Radio und CD, aber macht trotzdem Freude.

Vor der Abfahrt in das ca. 4h entferne Te Anau mache ich noch einen Abstecher zum St. Kilda beach, der mit seinem Namensvetter in MelbOErn leider aber nur eben diesen gemein hat. No ja - Wurscht und Kaas am Parkbankl is a net schlecht, wenn mir die Moewen was uebrig lassen.....

Das goenn ich mir doch einfach.
19.3.08 09:21


Ich will keine Schokolade...

18.3.2008

Nach morgendlichem Abschiedsbesuch bei den Kiwinachbarn gehts ab Richtung Dunedin, die Aussie nehm ich mit.
Die Cadburys Schokoladefabrik lassen wir links liegen, in der Speights Brewery gibts derzeit (gottseidank) ka Fuehrung - na dann her mit der Bierverkostung, der Stadtspaziergang gibt eh net viel her - vor allem wenn man bei jedem Ramsch-gschaeftl stehen bleiben muss..grrr

Um nach dem Aperitiv Pubcrawl (rechts rein) weitere Enthemmungen zu vermeiden, lenke ich beim Abendessen (indisch - wuerg) taktisch klug von Wein auf Mango Lassi (nein, nicht der Hund!) um.

Von dem pulsierenden Nachtleben in dieser Studentenstadt (100.000 EW) ist nicht besonders viel zu merken - um 21.30 sind die Gehsteige im Zentrum bereits hochgeklappt. Vielleicht geht die Paardi ja woanders ab, aber wo?

Na ja, man kann sich eben nicht immer alles goennen.....
18.3.08 09:15


Oamaru und sonst?

17.3.2008
Viel zu tun gibts hier wahrlich nicht, ist ein beschauliches Platzerl um Auszuspannen. Verplaudere den halben Vormittag mit abreisenden Gaesten - vielleicht sollte ich auch so eine Huette aufmachen - mache einen Sprung zu den mittlerweile nuechternen Nachbarn, um zu sehen, ob sie noch leben und dannach einen kleinen walk (1.5h) durch den Wald bei den Klippen.

Ziehe mir das garnicht so uninteressante "Dorfmuseum" rein, das Rise und Fall of Oamaru gut ilustriert - interessante Geschichte. Da bleibt noch Zeit zum Barbier zu gehen um mehr Platz fuer mein schoenes Gesicht zu schaffen - leider gibts hier keine Massaaaa.....

Einen Adapter um meinen iPod mit dem Autoradio zu verbinden kann ich leider nicht ergattern, so werde ich mir weiterhin die Didge-Touri CD vom Circular Quay in Sydney anhoeren muessen - benoetige nach dem Urlaub bestimmt psychische Betreuung.

Auf dem Rueckweg in die Unterkunft kaufe ich schnell noch ein paar Guinness und gruene Luftballons um heimlich bei den Nachbarn "St. Patrick"s - Hase" zu spielen - die sind aber bereits von ihrem Tagwerk heimgekehrt und erwischen mich "zufaellig" beim Drop-off.......wer haette das gedacht ;-)

"Ueberraschend" werde ich auf ein paar Bierchen und ein Schwaetzchen auf die Terrasse gebeten - azulehnen waere wahrlich unhoeflich......und der heilige Patrick muss auch in dieser eher schottisch orientierten Gegend gefeiert werden.

Dannach gehts ab nach Hause, irgendwann muss dieser Computer ja frei sein, um ein paar eintraege zu machen....

Ausserdem muss heute noch geklaert werden, ob die australichen Maedels ausreichend nervenstark sind, mit mir im Auto nach Dunedin mitzufahren....Na prack...

Schoener Tag und noch nicht aus - gut dass es da noch Rotweinreserven in meinem Zimmer gibt.
17.3.08 08:05


Von Banks P. nach Oamaru

16.3.2008 Sonntag
Von Okains Bay die etwas laengere (320km) fahrt nach Oamaru. Die Durchschnittsfahrgeschwindigkeit von 100km/h ist zwar nicht unbedingt berauschend, dafuer faehrt die aber so gut wie jedes Vehikel und es gibt auch kaum Ortschaften, die einen Aufhalten. Da ich bereits am fruehen Nachmittag in Oamaru ankomme, kann ich mir noch die Ortschaft ansehen, die mit der Prunkbauten-Archittekur aus dem 19. Jahrhundert wirklich bizarr wirkt.

Wieder ein Volltreffer mit der Unterkunft, in der nicht nur der Wohnbereich und die Zimmer top sind, sondern auch noch die Vermieter supernett. Auch die uebrigen Gaeste sind sehr angenehm. Hier ist wohl keiner unter 30. Viele aber ueber 50. - viel besser als die "iss ja voll krass eh" - Teenies/Twens aus Christchurch.

Noch schnell einen Abendspaziergang am Strand im Kampf gegen die Flut und ueber den Huegel, bei dem ich prompt von einem Hund gestellt werde, als ich beim Nachbaranwesen vorbeikomme. Zur emotionelen Wiederherstellung werde ich gleich hereingebeten um mit ein paar Kiwis und Aussies ein paar Flaschen Wein zu leeren und zu schwatzen - nicht immer leicht zu verstehen, aber superlustig. Schwein gehabt.

Ausserdem geben mir die Nachbarn noch ein paar Wuerstel, einen Fisch und ein Ei mit auf den Weg......damit der arme Oesi nicht verhunger muss. Die hau ich mir doch gleich in die Pfanne - Rest. gibt es hier in walking distance sowieso keine und bsoffen Autofahren kommt icht in Frage (zumal ich gerade dabei bin zu lernen, auf der richtigen Seite ins Auto einzusteigen)......

Schoener Tag
16.3.08 07:50


Der alte Seebaer

15.3.2008

Heute ist morgendliches Kayaking angesagt, brrr frisch ist hier des Naechtens (natuerlich net so frisch wien dahoam ;-)

In aller Stille 4h durch die Kraterlagune paddeln - ahhh, herrlich. Gottseidenk falle ich nicht mal mein meinen leider erfolglosen Delfin-Anlockversuchen mittels Steine-geklapper ins kalte Wasser und kann mich am nachmittag ueber die Panoramastrasse in die naechste Bucht - Okains Bay - diesmal an der Krateraussenseite, vertschuessen.

Traumhafte Ausblicke - fahren - links bleiben - entgegenkommende Wohnmobile abwehren - nicht ueber die steile Boeschung stuerzen - garnicht so leicht, bei diesem Ausblick.

Unterkunft heisst Double Dutch und wird von 2 Hollaendern gefuehrt - und ist noch schoener als in Akaroa. Dielenboden reisige Wohnkuecke - rundherum riesen Glastueren und wunderschone moderne Zimmer - suparr Bad.

Da ist der Nachmittagsspaziergang durch das malerische Tal zum Meer der richtige Drueberstreuuer. Meine Frage an den Zimmerwirten betreffs Dorfwirtshaus, wird mit einem Lachen quittiert. Na dann wird halt heute selbst gekocht.

Schoener Tag......
15.3.08 08:30


Tanz auf dem Vulkan

14.3.2008

Uebernehme meinen Riesenmietwagen (Toyota Echo = Eikaufswagerl mit Motor) gegen 12 Uhr und duese ab Richtung Banks Peninsula und Akaroa.
Waehrend ich kurz bei einem Greissler anhalte um mir umschweres Geld etwas Brot und Kaese zu kaufen, verkeilen sich 3 PKWs vor dem Geschaeft ineinander. Da engeblich niemand verletzt ist und ich nicht den Supersani raushaengen lassen will, bahne ich mir einen Weg durch die zahlreichen Schaulustigen hinweg (des is do wia dahoam) und mache mich vom Acker.

AKAROA liegt am Rande einer gruen bewachsenen Vulkanlagune, d.h. man muss zuerst mal aussen am Vulkan hinauffahren. Wenn mandann am Pass angekommen ist und hinunter auf das blaugruene Wasser der Kraterlagune, deren saftige gruene Huegel bis ins Meer reichen blickt, scheisst ma si vor begeisterung fast in die Hosn - so schae is des.

Unterkunft supernett (Bon Accord Backpackers) sogar mit Foehn, Patscherln und Teeservice + BonBons am Zimmer. Also eigenlich a B&B. Leider nur fuer 1 Nacht was frei, weil Wochenende und beliebtes Ausflugsziel fuer Christchurcher.

Im Zuge meines Lagunenspazierganges faellt mir der leere Gastgarten des optisch ansprechendsten Restaurants an der Promenade auf. Der Kellner meint, sie haetten heute wegen einer Veranstaltung geschlossen. Ich bleibe hartnaeckig und frage, ob ich bis dahin vielleicht ein bescheidenes Bierchen im Garten schluerfen koennte und werde freundlich bedient. Offensichtlich setze ich damit einen Trend - innerhalb von 15 min. ist der Gastgarten rappelvoll....ooops.

Als ich mir unverschaemt mien 2. Bierchen holen gehe, entschuldie ich mir beim Kellner fuer das Lostreten der Lawine, der sagt aber nur "macht eh nix, ausser Aufdecken hab ich eigentlich eh nix zu tun (und meint das auch noch ehrlich) - Werde mir das merken und im Sommer mal in Wien ausprobieren (kicher, da gibts sicher a Ohrfeige vom Kellner).

Na jedenfalls werden mich die 2 bierlich bis zum Abendessen bei koestlichem Meeresfruechterisotto und Lammhuefte + Sauvignon blanc + Pinot Noir aufrecht halten....man goennt sich ja sonst nix (so arm allein und fern der Heimat....)

Ein bisserl Mitleid taet jetzt gut.....
14.3.08 08:23


A echter Knaller

13.3.2008

Der heutige Stadtspaziergang bestaetigt leider, dass CHC ein ziemlich langweiliges Nest ist. Es gibt im Zentrum zwar ein paar ganz nette Hauserln und a Kirche (uitoll), aber sonst besteht das Stadtzentrum nur aus einem Haufen Shops und Restaurants jeder Facon und einer Menge recht uncharmanter Buerokloetze - nicht wirklich Tagesfuellend - der leichte Nieselregen macht die Eindruecke natuerlich auch nicht besser und laesst mein Herz nicht gerade in Liebe zu diesem Ort entbrennen.

Auffaellig auch die Dichte an offensichtlich arbeitslosen Jung-Prollen, die nichts ausser groelen und kiffen zu tun haben duerften. Gottseidank kann ich mich mit einer thai-Nudelsuppe ueber den Mittag retten und werde mich morgen gleich nach der uebernahme meines sicherlich riesenhaften Mietautos von diesem 300.000 EW Dorf verabschieden.

Das Abendessen war auch eher ein reinfall - a bisserl liebe ghoert halt schon zum kochen.....

Heut hab i ma wirklich nix gegoennt....
13.3.08 22:28


Bye Bye Sydney

12.3.2008
Tja, leider naht das unvermeidliche und ich muss diese unglaublich gastliche Staette in Richtung Chreistchurch verlassen. Geort ist so nett, mich auch noch durch den ziemlich heftigen Morgenverkehr zum Flughafen zu bringen. Der umgefallene LKW auf der Autobahn bringt noch ein bisserl Spannung in die Zeitplanung rein. Vielen Dank lieber Georg und liebe Heidi fuer Beherbergung und Betreuung und dass ich trotz einer ganzen Woche Aufenthaltes nie das Gefuehl hatte "schon zu lange da zu sein". Ach ja, Dein Weinkeller war auch nicht schlecht - vorher ;-)
Freu mich schon auf Euren Besuch im Mai.

Als 1. gute Tag nach dem checkin verteile ich im Flaghafencafe einen Becher Cappucino im Umkreis von 2,5 m fachgerecht am Boden (die Becher sind aber vielleicht auch was rutschig in der Frueh - haette vielleicht besser einen Spritzer trinken sollen, der hat an Henkel)

Der MA der Coffeebar gibt mir tatsaechlich noch eine 2. Chance, also noch einen Cappu und obendrauf auch noch um den selben Preis einen groesseren (ich glaube er liebt das Risiko), damit ich den Schock besser verwinden kann - sein Kollege wischt in der Zwischenzeit ohne eine Miene zu verziehen die Schweinerei auf. Sowas taets in Wien net geben...... da koennt ja jeder kommen......

Auch bei Air New Zealand sind die Flugbegleiterinnen superfreundlich und servicen sich einen Affen ab.

Den Vogel schiesst allerdings der Kiwi Immigration Officer ab, der nicht nur mein geduldiges Warten in der Schlange dadurch honoriert, dass er mich vor die gesamte koreanischen Pensionistenreisegruppe nimmt (jeder einzelne von denen hat im Flugzeug darauf "vergessen" die 3seitige Einreisekarte auszufuellen und braucht jetze ein Einzelcoaching - da keiner von ihnen ein Wort englisch spricht, werden die vermutlich ihren gesamten Urlaub am Flughafen verbringen), sondern mich auch noch mit Handschlag (!) herzlich wilkommen heisst - vielleicht hat er mich ja mit George Clooney verwechselt

In meiner gebuchten Unterkunft angekommen, lerne ich , dass 5 mails und 1 Telefonate noch lange keine Garantie fuer eine Reservierung sind "I am sorry, I remember your name, but someone must have erased it"

Aber gluecklicherweise gibts noch a freies Betterl woanders.

Nachdem ich endlich untergekrochen bin machen ich noch einen kleinen Fruehabendspaziergang - entweder is heut a Feiertag oder CHC is so a verschlafenes Nest....

Na wenigstens lassen sich vor dem schlafengehen noch a paar koestliche Lammnierndeln auftreiben....
12.3.08 22:15


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